Nach dem gleichnamigen Roman von Jan Guillou
EVIL-Productions
Erik wird geschlagen, von seinem Vater und den Lehrern. Je länger er misshandelt wird, desto bewusster wird ihm Gewalt. Er lernt Schläge zu lesen, diese zu verstehen und zu durchschauen. Er schlägt zurück, bis ihn keine normale Schule mehr aufnehmen will. Die Eltern schicken ihn auf ein privates Elite-Internat, wo sich hinter einer harmonischen Kulisse tiefe Abgründe auftun: Ältere Schüler quälen jüngere, die Lehrer sehen weg. Erik und sein einziger Freund Pierre suchen nach einem gewaltfreien Ausweg, einer Lösung, wie man einem ungerechten System widerstehen kann, ohne selbst schuldig zu werden; aber Erik wird in den Teufelskreis zurückgezogen. In dieser Geschichte Partei zu ergreifen fällt schwer – Täter- und Opferrollen verwischen. Am Ende bleibt die Frage, ob Gewalt immer schlecht ist oder ob sie manchmal legitim ist, um Unrecht zu beseitigen.
„EVIL – Das Böse“ ist eine Geschichte über Gewalt und die Frage, was es eigentlich ist, das Böse.
Regie: Juliane Schwerdtner
Textbearbeitung: Juliane Schwerdtner, Laurent Gröflin
Dramaturgie: Laurent Gröflin
Bühne und Kostüme: Chasper Bertschinger
Produktionsleitung: Franziska Schmidt
Regieassistenz: Erik de Quero, Sebastian Pachlatko
Mit: Carsten Clemens, Edgar Eckert, Nikolaus Firmkranz, Endre Holéczy, Marisa Rigas, Oliver Zgorelec
Kontakt: Juliane Schwerdtner nifajule@swissonline.ch
(Fotos Dominik Labhardt)

